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Bienen und Wespen fernhalten – 11 Mythen im Fokus

Bienen und Wespen fernhalten – 11 Mythen im Fokus

Wespen vertreiben – So kann es funktionieren…

 
Das Wetter wird angenehmer. Die Temperaturen steigen. Neben eingehenden Sonnenstrahlen, machen sich die unerwünschten Besuche bemerkbar. Die Rede ist von den fliegenden Plagegeistern – den Bienen und Wespen und alles was uns relativ Kleines entgegen geflogen kommt. Durch das milde Wetter wird der Nachwuchs der Bienen begünstigt – die Larven können sich schneller entwickeln. Obgleich sie für uns und unsere Natur eine zentrale Rolle spielen, sind wir von einem Moment in den anderen leicht zu reizen. Viele haben sogar eine panische Angst vor Bienen und Wespen aufgebaut. Ein Miteinander im Garten oder an der freien Natur ist somit nur begrenzt möglich. Sogar kleine Spalten in Fenstern der eigenen 4 Wänden stellen für sie keine Hindernisse dar. Unsere Privatsphäre wird zugespitzt gesagt „eingeschränkt“. Statt Bienen und Wespen mit Abneigung zu begegnen, sollten wir uns Gedanken machen, wie wir miteinander leben können. Es gibt nämlich effektive Hausmittel, die Bienen und Wespen auf Distanz halten. Welche das sind, erfahrt ihr hier. Beginnen wir mit den Unterschieden dieser Tierchen:
 

Unterschiede zwischen Bienen, Wespen, Hummeln & Hornissen

1 Die Hummel

Abseits der unterschiedlichen Arten von Hummeln teilt sie optisch Gemeinsamkeiten mit der bekannten Biene und Wespe. Der wesentliche Unterschied ist, dass die Hummel definitiv größer als der Rest der Hautflüger ist. Zudem fliegen Sie langsamer. Die weiblichen Hummeln können zustechen, sind aber nicht angriffslustig und suchen oft zeitnah die Flucht. Hummeln bestäuben Blüten. Sie fühlen sich von Kleeblüten angezogen.

2 Die Wespe

Die Wespe hat vermutlich dazu beigetragen, dass Menschen eine Abneigung gegen Wespen hägen. Sie sind bekannt dafür, dass sie Kontakt mit Menschen suchen. Der Grund liegt nahe: Das Essen, welches wir konsumieren, zieht sie magisch an. Der Zuckergehalt in Speisen und Getränken ist der Hauptgrund. Wespen schrecken vor Speisen wie Fleisch nicht zurück, im Gegenteil! Der Unterschied zwischen Bienen und Wespen ist auf Anhieb nicht leicht. Woran erkennen wir nun, ob es sich um eine Wespe handelt?

Die Merkmale einer Wespe

  • kleiner als Bienen
  • schlanker als Bienen
  • keine Häarchen
  • agiler im Flug als Bienen

Funktion der Wespe: Sie erfüllt eine bedeutende Rolle. Sie ernährt sich von Insekten wie z.B. Käferlarve, Blattläuse und Fliegen. Also Insekten, die wir oft nicht mit Sympathie begegnen. Für Gartenbesiter und Landwirte eine nicht zu verachtende Hilfe.

3 Die Biene

Unter den zahlreichen Bienenarten, ist die Honigbiene die wohl bekannteste. Imker schaffen es mit der Hilfe von Honigbienen Honig zu gewinnen, daher der Name. Sie werden gezielt für Obstblüten eingesetzt. Ein gesamtes Bienenvolk kann bis zu 3 Millionen Obstblüten bestäuben. Eine beachtliche Statistik.

Bienen besitzen eine haarige Bekleidung. Die Hummel kann sie aber nicht übertreffen. Bienen sind zwar größer als Wespen, aber kleiner als Hummeln. An die Agilität der Wespe kommt sie aber nicht heran. Bienen gehören zu den Hautflüglern, die zustechen können. Die Atemwege sind zu schützen (vor allem das Gesicht).

4 Die Hornisse

Eine Hornisse ist quasi eine abgewandelte Wespe mit doppelter Größe. Sie sind nicht toxischer als Bienen und Wespen, auch wenn dies anders empfunden wird, da ihre Größe und der größere Stachel imponiert.

Wir halten fest:

  • Die Wespe ist wohl das angriffslustigste Insekt. Dafür agil und klein.
  • Die Biene ist unauffällig und behaart.
  • Die Hummel ist langsam und sehr behaart, aber sucht gerne das Weite.
  • Die Hornisse ist die Größte von allen.

 

Was hilft gegen Wespen? Hausmittel um Wespen zu vertreiben. Die 11 Mythen.

bienen und wespen fernhalten

Zitrone mit Nelken gegen Bienen und Wespen Weihrauch gegen Bienen und Wespen Tomatenpflanze gegen Bienen und Wespen   Bienen und Wespen mögen kein erwärmtes KupferÄtherische Öle gegen Bienen und Wespen

Die königliche Pflanze

Hier sind sich viele uneinig. Bei manchen hilft es frischen Basilikum aufzustellen, andere wiederum berichten von anderen Nebenerscheinungen wie das Anlocken von Fliegen.

2. Mythos: Zitrone mit Gewürznelken

Eine aufgeschnitte, bestückte Zitrone mit Gewürznelken soll helfen.

3. Mythos: Ablenkung statt Angriff

Diese Lösung könnte vielversprechend klingen. Stelle auf 5-8 Meter Distanz mehrere Schalen mit zucker- oder eiweißhaltiger Nahrung auf. So bildestdu einen Schutzwall – die Biene und Wespen zwar nicht verschwinden lässt – aber auf sichere Entfernung hält. Laut Fachexperten sollen verlagerte Futterplätze mind. 2 Wochen immer am selben Ort aufgestellt werden – z.B. lieben Wespen & Co. Weintrauben. Sinn dahinter ist, dass sich die Wespen & Co. diese erschaffenen Futterplätze merken und immer wieder diese Orte aufsuchen. Achtung: Bitte keine Flüssigkeiten einsetzen, da die Tierchen darin sonst qualvoll sterben. Das ist nicht in meinem Sinne!

4. Mythos: Kaffeesatz

Deutsche lieben Kaffee. Warum nicht den Rest vom Kaffee sinnvoll einsetzen – Stichwort: Zero Waste / Resteverwertung? Gebe dazu den Kaffeesatz in eine kleine Schale, die hitzebeständig ist und zünde den Kaffeesatz an. Der entstandene, verbrannte Geruch mögen Insekten ganz und gar nicht.

5. Mythos: Kupfer verteilen

Kupfergeld auf den Tisch verteilen. Durch die Sonne erwärmt sich das Kupfer und schafft eine Barriere. Alternativ lassen sich die Kupferstücke in der Hand reiben.

6. Mythos: Weihrauch abbrennen & andere Pflanzen

Alternativ sind Weihrauchpflanzen eine gute Wahl. Zudem meiden Wespen gerne Tulpen, Hyazinthen, Forsythien, Geranien oder Nadelhölzer.

7. Mythos: Tomatenpflanzen anbauen

Was diese Pflanze besonders macht, ist der Duft, die auf Wespen & Co. eher abschreckend wirken.

8. Mythos: Ätherische Öle

Lavendel, Minze oder Eukalyptus in einer Duftlampe anzünden gehört wohl zu den effektivsten Mittel gegen Wespen.

 

9. Mythos: Überreifes Obst

Überreife Trauben sollen angeblich die Plagegeister fernhalten. Wiederum berichten Experten darüber, dass diese sie eher anlocken.

10. Mythos: Abdecken von Lebensmitteln hilft

Essen und Getränke sinnvoll abdecken, z.B. mit einem Deckel. Wer keine passenden Lösungen dafür finden kann, der muss erfinderisch werden und sich z.B. für sein Getränke ein Deckel basteln. Alternativ die Verpackung eines Muffins nehmen, umgekehrt aufs Getränk legen und in der Mitte mit einem Strohhalm durchstechen.

11. Mtyhos: Kleidungsfarben / Parfüm

Kräftige und grelle Bekleidungsfarben sollen die Tierchen anlocken. Es ist weit verbreitet, dass Wespen dich mit einer Riesenpflanze verwechseln könnten, die sie in der Natur auch wiederfinden können. Erdige Farben wie Grün, aber auch Braun und Grau sowie farbloses Schwarz und Weiß sollen angeblich nicht attraktiv wirken. Experten verneinen dieses Aberglauben: Wespen nehmen nur Gerüche wahr. Parfüm, Speisen, Getränke sind die wahren Übeltäter.

 

 

 

 

 

 

 

Die No-Gos bei Bienen und Wespen

Jeder kennt es! Wir wehren uns instinktiv gegen plötzliche Angriffe dieser Plagegeister. Wir fuchteln mit unseren Händen wild herum, pusten, oder gehen gar auf sie los. Alles Methoden, die wir NICHT nutzen sollten, da sich Bienen und Wespen wie wir – auch instinktiv – verteidigen. Die Kommunikation auf beiden Seiten ist somit missglückt.

Zudem sind Ventilatoren für manche Menschen ein Muss, um die steigenden Temperaturen zu überstehen, aber durch den Luftwirbel, der erzeugt wird, fühlen sich die Insekten ermutigt, anzugreifen.
Wespenstiche behandeln

Wenn wir unfreiwillig gestochen wurden, sollten wir keine Panik ausbrechen lassen. Daher taucht die leidtragende Frage auf „Was können wir gegen Bienenstiche tun?“. Eine schnelle Lösung muss her.
 

Tipps zur Behandlung von Bienen- und Wespenstichen

  1. Gift aus dem Stich herausdrücken (nicht mit den Fingern…)
  2. Heißes Wasser oder heißer Löffel baut das eingedrungene Gift ab.
  3. Schwellungen können durch eine kühlende Salbe oder mit dem Saft einer Zwiebel entgegengewirkt werden, da diese entzündungshemmend sind.

Sollten Atemwege betroffen sein, unbedingt ein Arzt aufsuchen.
 
 

Fazit – Bienen und Wespen effektiv fernhalten?

 

Welche dieser Mittel sind nur Mythen und welche Mittel gegen Wespen wirklich was taugen?

Eins vorab: Als ein probates Mittel haben sich ätherische Öle erwiesen – wie z.B. Pfefferminz oder Lavendel oder Eukalyptus (Angaben ohne Gewähr).

Dennoch bleibt zu sagen, dass die beste Vorsorge nicht immer ausreichend ist. Daher anbei meine alternativen Vorschläge sich gegen Bienen und Wespen & anderen Insekten zu schützen:

 
Auch die beste Distraktion der Bienen und Wespen durch das Aufstellen von zuckerhaltigen Leckereien bringt nichts, wenn man selbst solche unmittelbar bei sich hat. Aber das Angewöhnen an einem bestimmten Futterplatz hat sich als tolle Lösung erwiesen. So kehren die Insekten immer wieder an diesen Ort zurück.

Auruf: Wie auch Menschen darauf bestehen respektiert zu werden, tun Tiere und Insekte das auch. Dieser Konflikt begegnet uns in allen Lebenslagen. Die Kommunikation wird nicht richtig wahrgenommen. Jedes Individuum besteht auf sein Recht und verliert dabei die Diplomatie der alltäglichen Dinge. Was hier erheblich zugespitzt klingen mag, sollte im Grunde lediglich verstehen, dass ein Miteinander nur mit Kompromissen möglich ist.

Meist machen es die Erwachsenen oder die Älteren von uns falsch vor. Wir werden seit klein auf unbewusst darauf getrimmt, Insekten mit etwas Unangenehmen zu verbinden. Das ist das Resultat für unsere strikte Abneigung. Daher ist mit seinen Ängsten offen umzugehen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Schaffen Sie für Ihr Kind eine neue Sichtweise.

Fakt bleibt, dass alle Hautflügler ein Wunder der Natur sind und wir sie mit Respekt behandeln sollten!

 


Bildquelle: http://de-ausmalbilder.blogspot.de/2015/12/ausmalbilder-von-die-biene-maja-zum.html
https://www.campz.de/camping/reinigung-pflege/basic-nature-moskitonetz-klassik-doppel/236341.html
https://www.campz.de/caravan-wohnmobil/wasser-sanitaer/insektenschutz/moskitonetz.html
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